Konzeption der integrativen Gruppe (Schnecken)

Die integrative Gruppe besteht seit September 2010. Die Konzeption des Kindergartens Schwalbennest (siehe Button „PDF-Document download“) gilt für unsere komplette Einrichtung. Im Anschluss finden Sie zusätzlich einige Punkte, die speziell unsere integrative Gruppe betreffen.

Personelle Besetzung: 15 Kinder (10 Regelkinder und 5 mit erhöhtem Förderbedarf) werden von zwei Erzieherinnen, einer Kinderpflegerin und einer Berufspraktikantin betreut. Wir können so Kinder mit erhöhtem Förderbedarf wie auch unsere Regelkinder gezielt in verschiedenen Kleingruppenarbeiten fördern.

Rituale und Regeln sind für Kinder wichtig. Wiederkehrende Abläufe geben den Kindern Sicherheit und Struktur. In folgenden Punkten unterscheidet sich die integrative Gruppe von den restlichen Gruppen des Kindergartens:

  • Im Morgenkreis besprechen wir mit den Kindern ausführlich den bevorstehenden Tag und visualisieren dies mit Symbolkarten
  • Wir frühstücken nicht im Kinder-Café, sondern wir nehmen das Frühstück und das Mittagessen, bzw. das Vesper gemeinsam am großen Tisch in unserer Gruppe ein.
  • Jedes Kind hat seinen festen Sitzplatz mit seinem Symbol an Tisch und Stuhl
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Teilnahme im Alltag: Alle Kinder der Schneckengruppe haben - wie auch die Kinder der anderen Gruppen - die Möglichkeit, an allen Lernwerkstätten, Projekten, Aktionen und Ausflügen teilzunehmen. Wir wägen individuell für jedes einzelne Kind ab, ob das Kind Unterstützungsbedarf durch das Schnecken-Personal benötigt. Für uns ist es selbstverständlich, dass alle Kinder gemeinsam miteinander spielen, forschen, entdecken und lernen können.

Unterstützung garantiert: Wir arbeiten mit verschiedensten Stellen eng zusammen. Wir stehen z.B. in Kontakt mit Kinderärzten, Kinder- und Jugendpsychiatrische Praxen, Sozialpädiatrische Zentren, Therapeuten und Schulen. Dadurch sind ein guter Austausch und eine optimale Förderung Ihres Kindes möglich. Es besteht die Möglichkeit, dass ihr Kind mit einem Rezept vom Kinderarzt in unserer Einrichtung Logopädie, Physio- und/oder Ergotherapie (externe Therapeuten) in Anspruch nimmt. Eltern von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf bieten wir Elterngespräche in einem kürzeren Zeitabstand an. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist uns wichtig, deshalb finden drei- bis viermal im Jahr Therapeuten-Teamsitzungen statt. So ist ein guter Austausch und dadurch eine optimale Förderung gewährleistet.